Reisebericht von der Clubfahrt nach Hemmoor

Vom 3. bis zum 6. Oktober hat es den DUC Köln in den hohen Norden an den Kreidesee Hemmoor gezogen.

Nach 5 Stunden Autofahrt kamen wir bei strahlendem Sonnenschein an und konnten es kaum erwarten, in die Fluten zu springen. Natürlich hat uns unser erster Tauchgang zum Rüttler geführt. Für mich hat sich das angefühlt wie „nach Hause kommen“. Die bunten Holzhäuschen direkt am See versetzen einen direkt ins Pipi-Langstrumpf-Land.

Nach einer Rouladenschlacht im Gasthof „Zur Linde“ und einem kurzen Beisammensein mit einem Absacker sind wir dann todmüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag morgens (der DUC war vor 11.00 Uhr im Wasser!) haben wir den Flieger besucht. Immer wieder beeindruckend. Am Nachmittag ging es dann wieder zum Rüttler. Abends haben wir Spaghetti mit Bolognese gekocht und das ein oder andere Bierchen vernichtet.

Am Tag 3 habe ich dann meinen 500ten Tauchgang gemacht, standesgemäß am Rüttler. Der 501te ging mal nicht von der Straße aus, sondern vom Einstig 2 am Rüttler vorbei bis zur Autokarambolage. Der Abend wurde mit Pizza verbracht.

Da wir am Sonntag erst um 15.00 Uhr auschecken mussten, hatten wir noch genug Zeit für einen letzten Tauchgang.

Der Kreidesee hat für jeden Ausbildungsstand etwas zu bieten. Außer den aus dem Kreideabbau übriggebliebenen Industrieartefakten beherbergt der See viele Fische. Neben ziemlich großen Barschen und Rotfedern haben uns ständig Forellen sowie die hier relativ unbekannten Saiblinge begleitet. Die Betreiber lassen sich fast jährlich etwas Neues einfallen, so dass es auch den Wiederholungstätern nicht langweilig wird. Der Service vor Ort ist super – eine Flaschenfüllung dauert im Schnitt 4-5 Minuten.

Die jährliche Clubfahrt dorthin ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition.

Manuela Kronenberg